Alles neu – mit wenig Aufwand

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Ich liebe es, meiner Wohnung immer wieder einen neuen Look zu verpassen. Und das bittesehr mit möglichst wenig Aufwand und geringen Kosten. Die Zauberformel hierfür lautet: Möbel neu arrangieren und die Details verändern.

Wenn es der Wohnraum zuläßt, lohnt es sich, die Anordnung der Möbel komplett aufzumischen. So wandert bei mir das Sofa immer wieder mal von der langen zur kurzen Wand (und nach einigen Wochen wieder zurück). Das gibt dem Raum eine neue Perspektive und befriedigt spontan den Wunsch nach Veränderung. Positiver Nebeneffekt: Ich kann endlich mal die Wollmäuse-Kolonie hinter dem Sofa beseitigen. Win-win.

Auch Kreativität ist gefragt. Einfach mal um die Ecke denken. Ich fand schon immer Sitzbänke toll, wollte mir aber kein neues Möbelstück kaufen (sonst brauche irgendwann ein Außenlager). Also habe ich kurzerhand ausprobiert, wie sich meine Korbtruhen (die als Schuhaufbewahrung dient) als Sitzmöbel machen. Das obligatorische Fell und ein paar dekorative Kissen drauf geworfen, et voilà: So war mein neuer Eßplatz geboren:

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Auch dieser Platz hat schon einmal die Seite gewechselt. Momentan ist er aber wieder an diesem Platz, weil es einfach schöner ist, gegenüber der Fensterfront zu sitzen.

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Die optimale Voraussetzung für Veränderungen bieten mir die Basisfarben in neutralen Tönen: Weiß, Schwarz und Grau. Hier kann ich – wenn mir danach ist – jederzeit Farbtupfer einbringen durch die Wahl der Accessoires. Mit Kleinigkeiten wie Kissen, Decken, Windlichtern und Bildern kann man das Farbkonzept leicht abwandeln oder gar stark verändern.

Doch mein Favorit bleibt das Konzept der klaren Linien. Daran werde ich mich nie satt sehen.

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Einmal hab ich es etwas bunter getrieben mit ein paar farbigen Textilien und dem pinkfarbenen Wandbild. Das war letzten Herbst, als es draußen so grau und trist war. Für ein paar Wochen konnte der neue Look überleben, dann bin ich reumütig wieder zu den bewährten Tönen zurück gekehrt.

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Bunt ist einfach nichts für mich… Dieser Umdekorierversuch sehe ich eher als gescheitert an. Dennoch liebe ich es, mit neuen Elementen zu experimentieren. Wenn’s mal daneben geht, kann man immer noch „zurück dekorieren“ (ist mir auch schon öfter so ergangen). Besonders einfach läßt es sich mit neuen Drucken für die Wandgestaltung arbeiten. Hier wechsle ich öfter die Motive. Manchmal träume ich auch von einem neuen Teppich (wobei ich den grauen immer noch wunderschön finde) – doch da bleibe ich dann sprichwörtlich lieber auf dem (bestehenden) Teppich, denn das wäre mit mehr Aufwand (wohin mit dem noch schönen Teppich?) und Kosten verbunden. Also lieber neue Poster, neue Pflanzen oder hübsche Kissen.

Auch in Sachen Beleuchtung bin ich sehr flexibel. Im Wohnzimmer habe ich eine einfache Lampenaufhängung, wo ich nach Lust und Laune den Lampenschirm ganz einfach austauschen kann. So kann ich wählen zwischen Papier-, Korb- oder Stoff-Lampenschirm, was dem Raum auch wieder einen anderen Look verleihen kann. Momentan hält sich allerdings hartnäckig die wolkig-fluffige KRUSNING-Lampe von Ikea. Die ist einfach zu schön.

Inspirationen finde ich vor allem im Internet (Blogs, Instagram und schwedische Maklerseiten) oder auch in Wohnzeitschriften. Auch der ein oder andere Besuch im schwedischen Möbelhaus hat zu neuen Anregungen geführt. Einfach mal die Augen offen halten und schauen, was gut zum eigenen Stil und der Wohnung passen könnte. Das wichtigste: Es muß Spaß machen!

 

Warum mir Pflanzen so wichtig sind kannst du hier nachlesen: Wohnen mit Zimmerpflanzen

 



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